Gesichtsöl oder Gesichtscreme: Was ist besser für Deine WohlfühlHaut?

Hallo LieblingsMensch! 💕

Gesichtsöl oder Gesichtscreme? Diese Frage spaltet die Hautpflege-Welt! Die einen schwören auf pure Öle, die anderen auf cremige Texturen. Heute räumen wir auf mit den Mythen und finden heraus, was wirklich zu Dir und Deiner Haut passt! 🌿✨

Spoiler: Es gibt keine „richtige" Antwort – aber es gibt die richtige Antwort für Dich.

Der große Unterschied: Gesichtsöl oder Gesichtscreme?

Lass uns erst mal klären, wovon wir bei Gesichtsöl oder Gesichtscreme überhaupt sprechen:

Kennst Du eigentlich Deine Hornzellen? Sie sind es, die Deine Pflege von außen brauchen. Denn sie sind erwachsen und werden nicht mehr von innen heraus genährt, da sie ihren Zellkern abgegeben haben, um sich aneinander festzuhalten und eine stabile und starke Stadtmauer zu bauen. Aber lass uns zuerst die Grundlagen klären – danach lernst Du sie besser kennen! 🏘️

Gesichtsöl

Wenn wir Gesichtsöl oder Gesichtscreme vergleichen, ist Gesichtsöl pures Pflanzenöl (oder eine Mischung daraus) – nur Fett, kein Wasser!

Struktur:

Lipophil (fettliebend) – kann von der Haut direkt aufgenommen werden

Funktion:

Öle sind Okklusiva – sie legen sich wie ein Schutzfilm auf die Haut und verhindern, dass Feuchtigkeit verdunstet. Sie nähren die Haut mit Fettsäuren und Vitaminen.

Gesichtscreme

Bei der Frage Gesichtsöl oder Gesichtscreme ist die Gesichtscreme eine Emulsion aus Wasser + Öl (+ Emulgator, der beide verbindet)

Struktur:

Zwei Phasen – eine wässrige und eine ölige – die durch einen Emulgator zusammengehalten werden

Funktion:

Cremes spenden Feuchtigkeit (durch den Wasseranteil) UND Fett (durch den Ölanteil). Sie sind sozusagen ein „2-in-1-Produkt".

Der große Mythos: „Öl verstopft die Poren!"

Falsch! Nicht alle Öle verstopfen Poren.

Komedogen (porenverstopfend) sind vor allem:

  • Kokosöl (sehr reichhaltig, für Gesicht oft zu schwer)
  • Weizenkeimöl
  • Leinsamenöl

Nicht komedogen (porenfreundlich) sind:

  • Jojobaöl (reguliert sogar die Talgproduktion!)
  • Hagebuttenöl (leicht, regenerierend)
  • Traubenkernöl (super für ölige Haut!)
  • Arganöl (nährt, ohne zu beschweren)

Die Wahrheit: Es kommt auf das richtige Öl für Deinen Hauttyp an!

Stell Dir vor, Deine Haut ist wie eine kleine Stadt mit verschiedenen Bewohnern. Manche mögen es leicht und luftig, andere brauchen mehr Schutz und Nährung. Genau wie die Einwohner Deiner HautStadt unterschiedliche Bedürfnisse haben!

Gesichtsöl oder Gesichtscreme: Für welchen Hauttyp?

Jetzt wird's interessant bei Gesichtsöl oder Gesichtscreme – denn hier liegt der Schlüssel zur Antwort!

Trockene Haut: Gesichtsöl oder Gesichtscreme?

Gesichtsöl oder Gesichtscreme für trockene Haut? Sie braucht: Feuchtigkeit + Fett

Empfehlung: Creme (liefert beides!) ODER Öl auf feuchte Haut

Warum?

Trockene Haut braucht Wasser UND Fett. Ein Öl alleine liefert nur Fett – die Haut bleibt durstig, auch wenn sie geschmeidig aussieht.

Die Lösung:

Hydrolat aufsprühen (Feuchtigkeit!), dann Öl auftragen (verschließt die Feuchtigkeit!) = DIY-Creme auf der Haut! 💧+🌿

Ölige Haut: Gesichtsöl oder Gesichtscreme?

Bei der Frage Gesichtsöl oder Gesichtscreme für ölige Haut gilt: Sie braucht Feuchtigkeit, aber kein zusätzliches Fett

Empfehlung: Leichtes Öl (Jojobaöl, Traubenkernöl, Sonnenblumenöl) ODER leichte, fettarme Creme

Warum?

Ölige Haut produziert selbst genug Talg. Ein regulierendes Öl wie Jojobaöl kann helfen, die Talgproduktion zu normalisieren – klingt paradox, funktioniert aber!

Der Mythos:

„Ölige Haut braucht keine Pflege!" → Falsch! Sie braucht Feuchtigkeit, nur eben wenig Fett.

Mischhaut: Gesichtsöl oder Gesichtscreme?

Gesichtsöl oder Gesichtscreme bei Mischhaut? Sie braucht beides, je nach Zone

Empfehlung: Öl auf trockene Stellen, leichte Creme auf T-Zone ODER ein ausgleichendes Öl (Jojobaöl!) überall

Warum?

Mischhaut ist anspruchsvoll – sie hat unterschiedliche Bedürfnisse in verschiedenen Zonen. Jojobaöl ist hier der Allrounder, weil es beides kann: nähren UND regulieren.

Empfindliche Haut: Gesichtsöl oder Gesichtscreme?

Gesichtsöl oder Gesichtscreme bei empfindlicher Haut? Sie braucht sanfte, reizarme Pflege

Empfehlung: Pures Öl (weniger Inhaltsstoffe = weniger Risiko) ODER Creme mit kurzer INCI-Liste

Warum?

Empfindliche Haut reagiert oft auf Emulgatoren oder Konservierungsstoffe. Pures Öl ist die minimalste Form der Pflege – und oft die beste. Mehr dazu, wie Du gute Naturkosmetik erkennst.

Reife Haut: Gesichtsöl oder Gesichtscreme?

Gesichtsöl oder Gesichtscreme bei reifer Haut? Sie braucht intensive Nährung + Feuchtigkeit

Empfehlung: Reichhaltige Creme ODER Öl-Serum unter der Creme

Warum?

Reife Haut produziert weniger Talg und verliert mehr Feuchtigkeit. Sie braucht beides in hohen Dosen. Eine Kombination aus Öl + Creme kann hier Wunder wirken.

Die Vorteile: Gesichtsöl oder Gesichtscreme?

Bei Gesichtsöl oder Gesichtscreme hat Gesichtsöl diese Vorteile:

Minimalistisch – oft nur 1-3 Zutaten

Lange haltbar – keine Konservierung nötig (Öle sind selbstkonservierend, mehr über die Bausteine gesunder Hautpflege)

Vielseitig – für Gesicht, Körper, Haare

Natürlich – keine Emulgatoren, keine Zusätze

Individuell – Du kannst Öle nach Belieben mischen

Konzentriert – pure Pflanzenkraft ohne Verdünnung

Die Nachteile von Gesichtsöl

Kein Wasser – spendet keine Feuchtigkeit (nur Fett!)

Kann glänzen – besonders auf öliger Haut

Zieht langsamer ein – als eine Creme

Nicht für jeden – sehr ölige Haut mag es oft nicht

  • Dosierung schwierig – zu viel Öl = fettiger Film

Die Vorteile von Gesichtscreme

Spendet Feuchtigkeit – durch den Wasseranteil

Zieht schnell ein – angenehmes Hautgefühl

Für fast jeden geeignet – vielseitig

Verschiedene Texturen – von leicht bis reichhaltig

2-in-1 – Feuchtigkeit + Fett in einem Produkt

Die Nachteile von Gesichtscreme

Mehr Inhaltsstoffe – Emulgatoren, oft Konservierung

Kürzere Haltbarkeit – Wasser kann verkeimen (daher ist es so wichtig, sauber und hygienisch zu arbeiten)

Aufwendiger – in der Herstellung

Mögliche Unverträglichkeiten – bei empfindlicher Haut (Emulgatoren, Konservierer)

Der beste Kompromiss: Öl auf feuchte Haut!

Die Lösung für (fast) alle:

  1. Gesicht reinigen
  2. Hydrolat aufsprühen (Feuchtigkeit!)
  3. Sofort Öl auftragen (verschließt die Feuchtigkeit!)

Das Ergebnis:

Du hast eine „Creme" auf Deiner Haut – Wasser + Öl – aber ohne Emulgator! 💧+🌿=💚

Warum funktioniert das?

  • Das Wasser spendet Feuchtigkeit
  • Das Öl verschließt die Feuchtigkeit
  • Deine Haut bekommt beides – ganz natürlich!

Mein Geheimtipp:

Nach der Reinigung das Gesicht nicht komplett abtrocknen, sondern noch leicht feucht lassen. Dann das Öl auftragen. Das Wasser auf der Haut + das Öl = perfekte Mini-Emulsion!

Meine persönliche Empfehlung für Einsteiger

Für den Start: Probiere ein einfaches Gesichtsöl (Jojobaöl oder Sonnenblumenöl ist perfekt für Anfänger und für jeden Hauttyp geeignet und bringt noch dazu viel Vitamin E mit!)

Die Anwendung:

  • Morgens: 3 Tropfen auf feuchte Haut
  • Abends: 5 Tropfen auf feuchte Haut

Nach 2-3 Wochen: Beobachte Deine Haut.

  • Fühlt sie sich genährt an? → Bleib dabei!
  • Ist sie noch trocken? → Mehr Hydrolat vorher
  • Ist sie noch rissig? → probiere ein schwereres Öl wie Olivenöl
  • Ist sie zu fettig? → Weniger Öl oder leichteres Öl (Traubenkernöl statt Jojobaöl)

Wenn Deine Haut mehr braucht:

Wechsle zu einer Creme ODER verwende mehr Hydrolat + reichhaltigeres Öl (z.B. mit Sheabutter-Anteil)

Die Wahrheit: Es gibt kein „besser"!

Die Frage „Öl oder Creme?" ist die falsche Frage.

Die richtige Frage:

Was braucht Deine Haut? Zu dieser Jahreszeit? In Deiner Lebenssituation?

  • Im Winter brauchst Du vielleicht eine reichhaltige Creme (wie wäre es mit Tanne in der Hautpflege?)
  • Im Sommer reicht vielleicht ein leichtes Öl
  • Bei Stress braucht Deine Haut mehr Pflege
  • An guten Tagen weniger

Höre auf Deine Haut. Sie weiß, was sie braucht. 💚 Denn Deine Haut ist der Spiegel Deiner Seele.

Und wenn Du Dir unsicher bist: Probiere beides aus! Deine Haut wird Dir Feedback geben.

🏘️ Willst Du Deine HautStadt kennenlernen?

Deine Haut ist mehr als nur eine Oberfläche – sie ist wie eine lebendige Stadt mit fleißigen Bewohnern! Die erwachsenen Hornzellen hast Du ja schon kurz kennengelernt. Aber da gibt es noch so viele andere: Frau Kollagen, Herr Fett, die liebevollen Krankenschwestern, die auf die Stadtmauer aufpassen, und viele mehr.

Wenn Du verstehen möchtest, wie Deine HautStadt wirklich funktioniert und was ihre Bewohner brauchen, dann begib Dich auf einen märchenhaften Roadtrip!

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Dein nächster Schritt: Von außen nach innen – und wieder zurück

Jetzt kennst Du die äußere Pflege – Öl oder Creme. Aber wahre WohlfühlHaut beginnt von innen.

Möchtest Du lernen, wie Du:

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Von Herzen,

Deine Ivonne

PS: Du bist nur einen Schritt von Deiner WohlfühlHaut entfernt…👣


📚 Quellen & Weiterführende Literatur

[1] Studie: "Comedogenicity of Current Therapeutic Products, Cosmetics, and Ingredients in the Rabbit Ear" (Fulton et al., Journal of the American Academy of Dermatology, 1984) – https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/6229554/


⚖️ Rechtlicher Hinweis & Haftungsausschluss

Dieser Artikel dient ausschließlich zu Informationszwecken und ersetzt keine medizinische oder dermatologische Beratung. Die beschriebenen Hautpflege-Ansätze basieren auf allgemeinem Wissen und persönlichen Erfahrungen. Bei Hautproblemen oder Unverträglichkeiten konsultiere bitte einen Hautarzt. Teste neue Öle und Produkte immer zunächst an einer kleinen Hautstelle.

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